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Geschichte 1: "Titanic oder Titan"

 

1898 fährt das größte Passagierschiff, das Menschen je gebaut haben zu seiner Jungfernfahrt aus. Vor seinem Ziel wird der Rumpf des Schiffes durch einen Eisberg aufgerissen. Es sinkt und viele Menschen finden den Tod. Das Schiff trägt den Namen "Titan" und entstammt der Phantasie des englischen Schriftstellers Morgan Robertson. Sein kleiner Roman erhob mit seinen prophetischen Zügen viel Aufsehen, als 14 Jahre später die wirkliche "Titanic" an einem Eisberg zerschellte und sank. Ein Schiff, das wie die "Titan" in Robertson's Roman als unsinkbar galt, verblüffenderweise einen ähnlichen Namen hatte und ihre letzte unheilvolle Fahrt auch im April antrat. Beide sanken übrigens an etwa der selben Stelle im Nordatlantik. Morgan Robertson war leidenschaftlicher Seefahrer und begeistert vom Leben auf dem Ozean. Hat ihn diese Leidenschaft sehend gemacht? Auch in die Zukunft?

Nun liegt es an ihnen. ist die Geschichte wahr oder eine große Lüge?

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Geschichte 2: "Der umstrittene Drogensheriff"

 
Am 21. Dezember 1970 fand die wohl skurrilste Audienz in der Geschichte des Weißen Hauses statt. In einem Washingtoner Hotel unweit des White House hatte sich ein Mann namens Jon Burrows einquartiert. Der Mann hatte kurz zuvor in einem handschriftlichen Brief um ein Treffen mit dem damaligen amerikanischen Präsidenten Richard Nixon gebeten. Grund für das persönliche Gespräch: Jon Burrows bot dem Präsidenten seine Dienste als offizieller Drogen-Sheriff an, habe er doch ausgezeichnete Kontakte in die Unterhaltungsindustrie und umfangreiche Kenntnisse über die Gefährlichkeit von Drogen und Alkohol. Präsident Nixon empfing den Mann im berühmten Oval Office und am Ende des Gesprächs überreichte er ihm die offizielle Dienstmarke als Bundesdrogenfahnder des „Büros für Narkotika und gefährliche Drogen“. Der Mann, dem dieser Titel verliehen wurde, starb am 16. August 1977 an den Folgen seiner Medikamentenabhängigkeit und war kein geringerer als - Elvis Aaron Presley.
 
Nun liegt es an ihnen. ist die Geschichte wahr oder eine große Lüge?
 
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Geschichte 3: "Verkehrte Kunst"

 
Am 7. November 1929 eröffnete in New York das weltberühmte Museum of Modern Art. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es in den USA nur kunstgeschichtliche Museen. Seit dieser Zeit gilt das MOMA als eine der feinsten Adressen für zeitgenössische Kunst. Die Werke großer Künstler wie Chagall, Picasso oder Cézanne begeistern Kunstliebhaber aus der ganzen Welt. Dass jedoch auch in einem solch erwürdigen Haus „Kunstfehler“ passieren können, beweist die Ausstellung „The last Works of Henri Matisse“. Den Verantwortlichen des Museums fiel nicht auf, dass Henri Matisse’ Werk „Le Bateau“ ganze 47 Tage lang falsch herum aufgehängt war. Erst Genevieve Habert, ein Wall-Street-Broker, bemerkte den Fehler und informierte den Museumswächter. Dieser glaubte ihm nicht und Habert wandte sich verärgert an die New York Times. Monroe Wheeler – der Ausstellungsdirektor – wurde alarmiert und musste den peinlichen Fehler reumütig eingestehen. Seit dieser Zeit klebt auf der Rückseite des Gemäldes ein Pfeil mit der Aufschrift „oben“.
 
Nun liegt es an ihnen. ist die Geschichte wahr oder eine große Lüge?
 
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